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Amazon Batch-Pipeline: Modus wählen für 400 Listings

Amazon Batch-Pipeline: Per agent, Per routine oder Per Vicki? Entscheidungsmatrix nach Änderungsart, Laufzeit-Rechenbeispiel und Pilot für 400 Listings.

SELLRZ Redaktion30. Oktober 20265 min

Wer 400 Listings gleichzeitig ändern will, wählt nicht nur was sich ändert, sondern auch wie der Lauf konfiguriert ist. Eine Batch-Pipeline in SELLRZ kennt dafür drei Modi. Dieser Artikel zeigt, welcher Modus zu welcher Änderung passt, und wie du die Laufzeit für 400 Listings abschätzt.

Stand: 30.10.2026. Du bekommst eine Entscheidungsmatrix, ein Rechenbeispiel zur Laufzeit und einen Pilotplan.

  • Eine Pipeline bündelt eine Konfiguration und eine Auswahl von Listings; jedes Listing ist ein eigener Job.
  • Ergebnis ist je Job ein neuer Entwurf neben der Quellversion, nichts geht automatisch live.
  • Per agent (Standard): feste Stufen, gleiche Einstellung für alle Listings.
  • Per routine: deine eigene Routine pro Listing, mit Template-Set und Brandkit aus der Routine.
  • Per Vicki: ein freier Auftrag, den Vicki an jedem Listing ausführt.
  • Bei 400 Listings bestimmt die Parallelität (Standard 1), wie lange ein Lauf dauert.

Die drei Modi im Vergleich

ModusWas die Pipeline tutWo die Einstellungen liegenPasst, wenn …
Per agent (Standard)Content-Agent, Marketing-Template, Bildmodell, Galerie, A+ und SWF laufen als Stufen nacheinanderan der Pipeline selbstalle Listings gleich behandelt werden sollen
Per routinejedes Listing arbeitet eine Routine von dir ab, als eigene Vicki-Aufgabein der Routine (Bereiche, Methoden, Template-Set, Brandkit)ein Ablauf immer wieder gleich laufen soll, mit Ausnahmen je Produktgruppe
Per VickiVicki führt einen freien Auftrag an jedem Listing aus, ohne Routineim Auftrag (Prompt); trägt ein Listing eine eigene Anweisung, kommt sie dazudie Änderung sich in einem Auftrag beschreiben lässt oder Befunde je Listing vorliegen

In allen Modi legt die Pipeline einen neuen Entwurf an. Im Agent-Modus arbeitet sie in ihrem eigenen Entwurf weiter und pinnt den SWF-Report der Quellversion.

Entscheidungsmatrix: Modus nach Änderungsart

Die Zuordnung ist ein Arbeitsmodell aus den Eigenschaften der Modi, keine Vorgabe von Amazon oder SELLRZ.

ÄnderungsartEmpfohlener ModusWarum
Einheitliche Neuerstellung (z. B. Texte, Galerie, A+ im gleichen Muster)Per agentStufen sind einmal eingestellt und gelten für alle
Wiederkehrender Ablauf mit eigenem Template-Set und BrandkitPer routineBereiche, Methoden, Template-Set und Brandkit kommen aus der Routine
Mehrere Produktgruppen mit unterschiedlichem MarkenauftrittPer routine, ergänzt per PromptVicki liest den Prompt vor jedem Listing gegen Titel, Marke, Produkttyp, Bullets und Attribute und wählt bei zutreffender Bedingung Template-Set bzw. Brandkit
Listings mit eigenen Befunden aus ChecksPer Vickidie Anweisung am Listing kommt zum Auftrag dazu; der Auftrag darf leer sein
Einmalige, klar beschreibbare ÄnderungPer Vickikein Routinenaufbau nötig

Beim Per-routine-Prompt gilt: Wählbar sind nur eigene oder öffentliche Template-Sets und eigene Brandkits. Am Job steht, was gewählt wurde und warum.

Laufzeit bei 400 Listings: Rechenbeispiel

Die Nebenläufigkeit wird pro Konto über batch.max_parallel_jobs begrenzt und steht standardmäßig auf 1. Sie gilt für alle Modi. Bei hunderten Listings bestimmt sie daher, wie lange ein Lauf dauert.

Rechenbeispiel mit angenommenen Zahlen (weder SELLRZ- noch Amazon-Messwerte): Angenommen, ein Job braucht 3 Minuten.

  • Mit Parallelität 1: 400 × 3 Min = 1.200 Min = 20 Stunden.
  • Mit Pilot zuerst: 10 × 3 Min = 30 Minuten, dann prüfen, bevor die übrigen 390 Listings (19,5 Stunden) starten.

Trage deine eigene Jobdauer aus dem Pilot ein; erst dann ist die Planung belastbar.

Fehler und Rückfragen im Lauf

  • Fehlgeschlagene Jobs werden nicht automatisch neu eingereiht. „Erneut einreihen" startet sie, im Routinen-Modus als neue Aufgabe.
  • Eine unterbrochene Routine (routine_partial) setzt du in ihrer Aufgabe fort.
  • Rückfragen: Standard ist „Ohne Rückfragen", Vicki nimmt die beste Option. Bei „Rückfragen aktiv" wartet ein Job, bis du antwortest; die anderen Jobs laufen weiter. Offene Fragen stehen im Reiter Questions der Pipeline.
  • Ein Lauf erscheint in den Aktivitäten als ein Eintrag mit Fortschritt, z. B. „120 von 356 Listings fertig · 3 Fehler".

Ein erfolgreicher Job kostet pro Listing einen Pipeline-Aufschlag, in allen Modi. Verbrauch für Text, Vicki und Bilder kommt hinzu. Fehlgeschlagene oder abgebrochene Jobs erhalten keinen Aufschlag. Die Preise nennt der Credit-Katalog; sie stehen hier bewusst nicht.

Pilotplan: 10 von 400

  1. 10 Listings wählen, die den Katalog abbilden: Bestseller, Mittelfeld, ein schwaches Listing, eine Variantenfamilie.
  2. Modus wählen nach der Matrix und Pipeline mit nur diesen 10 Listings starten.
  3. Jeden Entwurf ansehen, nicht nur die Fehlerquote.
  4. Jobdauer notieren und die Laufzeit für den Rest hochrechnen.
  5. Weiter, anpassen oder Modus wechseln, dann erst die übrigen Listings in Wellen starten.

Nimm zwei Listings aus verschiedenen Produktgruppen und lass sie im gewählten Modus laufen. Stimmen Template-Set bzw. Brandkit und Ton bei beiden, taugt der Modus. Stimmt es nur bei einem, wechsle zu Per routine mit Prompt-Ergänzung.

Welche Listings du zuerst anfasst, klärt Viele Amazon Listings gleichzeitig optimieren. Warum Pipeline-Entwürfe sicherer sind als ein Flatfile-Upload, steht in Amazon Bulk Listing: Neuanlage oder Änderung. Wie du Entwürfe prüfst und freigibst: Freigabe-Workflow für 400 Listings. Ob die Änderung danach auch live ist, zeigt Live-Version prüfen.

Häufige Fragen

Welcher Modus ist der Standard?

Per agent. Content-Agent, Marketing-Template, Bildmodell, Galerie, A+ und SWF werden an der Pipeline eingestellt.

Geht ein Pipeline-Ergebnis direkt live?

Nein. Jeder Job legt einen neuen Entwurf an. Die Freigabe ist ein eigener Schritt.

Kann ich Modi mischen?

Eine Pipeline hat einen Modus. Unterschiede je Produktgruppe löst du im Routinen-Modus mit einer Prompt-Ergänzung, oder du startest mehrere Pipelines mit je eigener Listing-Auswahl. Das Zweite ist ein Arbeitsvorschlag, kein belegter Standardweg.

Warum läuft mein Lauf so lange?

Die Parallelität pro Konto ist standardmäßig 1. Bei 400 Listings summiert sich die Jobdauer, siehe Rechenbeispiel.

Warum SELLRZ hier sinnvoll ist

Bei 400 Listings brauchst du keinen Modus, der alles kann, sondern einen, der prüfbare Entwürfe liefert. SELLRZ trennt Lauf und Veröffentlichung: Jeder Job erzeugt einen Entwurf, du entscheidest danach.

Nächster Schritt

Starte mit dem Pilot: 10 Listings, ein Modus, jeden Entwurf ansehen. Trial kostenlos starten und die erste Pipeline mit 10 Listings laufen lassen.

Quellen

  • SELLRZ Wissensbasis: Batch-Pipelines (sellrz_product.batch.overview, v1.3), Abruf 30.10.2026.
  • Alle Rechenbeispiele und Zuordnungen in den Tabellen sind Arbeitsmodelle des Autors, keine Messwerte.

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