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Amazon Conversion Rate berechnen: was ein Punkt bringt

Die Formel kennst du. Hier steht, welchen Zuwachs du in die zweite Zeile einsetzen darfst, was er im Monat wert ist und warum er schrumpft.

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SELLRZ Redaktion26. August 20269 min
Amazon Conversion Rate berechnen: was ein Punkt bringt

Die Formel ist der leichte Teil: Bestellpositionen geteilt durch Sitzungen. Falsch wird die Rechnung eine Zeile später, bei dem Zuwachs, den du einsetzt. Der ist kein fester Wert, sondern ein Verhältnis — wie viel mehr Käufer aus denselben Besuchern möglich sind, hängt davon ab, wie gut dein Listing heute schon ist.

Bei einem durchschnittlichen Listing sind das rund 75 Prozent mehr Käufer. Bei einem, das schon gut ist, noch 17. Dieselbe Arbeit, viermal so viel Ertrag im ersten Fall — und genau diese Unterscheidung fehlt in jedem Rechner, der dich den Zuwachs selbst eintippen lässt.

Das kostet dich zwei Sorten Fehlentscheidung: Du planst Umsatz ein, den es bei deinem Listing gar nicht mehr zu holen gibt. Oder du lässt eine ASIN liegen, bei der die Rechnung dreistellig ausgeht.

Messbar wird das auf einer Skala, die Listingqualität in eine Zahl übersetzt: 35 Kernfragen über sechs Stationen der Kaufentscheidung, ein Wert von 0 bis 100 aus dem Anteil beantworteter Fragen — gerechnet, nicht geschätzt. Zwei Punkte darauf sind gesetzt: 50 ist das durchschnittliche Listing, 90 das, bei dem sich die Conversion verdoppelt. Ein Punkt dazwischen sind 2,5 Prozent. Und weil der Zuwachs daraus als Division entsteht, wird er kleiner, je weiter oben du anfängst.

Der Hebel steht auf der Conversion: Bei 780 Besuchern, 19,80 Euro und 30 Prozent Marge trennen den durchschnittlichen vom guten Fall 104 bis 156 Euro Gewinn im Monat gegenüber 35 — bei gleicher Besucherzahl und gleicher Werbung.

Du bekommst hier die Formel mit der richtigen Spalte, die Umrechnung in einen Monatsbetrag, den Rechner dazu und die drei Stellen, an denen die Rechnung zu viel verspricht. Zehn Minuten, ein Export aus dem Business Report.

Die üblichen Anleitungen zu diesem Keyword nennen die Formel und einen Branchendurchschnitt. Hier steht, woher der Zuwachs kommt, den du einsetzt — und warum er schrumpft, während du besser wirst.

Illustration: eine Skala von links nach rechts mit hervorgehobenem Zielband, darüber ein langer und ein kurzer Pfeil zum selben Ziel, darunter unterschiedlich viele hinzugewonnene Käufer

  • Conversion Rate = Bestellpositionen ÷ Sitzungen × 100. Nicht Seitenaufrufe im Nenner, nicht der Sitzungsprozentsatz im Zähler.
  • Der Zuwachs ist ein Verhältnis, keine Zulage: Wie viel möglich ist, hängt davon ab, wie gut dein Listing heute schon ist.
  • Bei Bewertungswert 50 sind 50 bis 75 Prozent mehr Käufer drin, bei 70 noch 17 Prozent, ab 80 rechnet das Modell nichts mehr.
  • Umrechnung: Besucher × Conversion × Preis = Umsatz, mal Marge = Gewinn. Ein Prozentpunkt sind im Beispiel 46 Euro Gewinn im Monat.
  • Rechne gegen das Band 70–80, nicht gegen die Skalenspitze 90 — ein realistischer Kategorieführer liegt bei 75 bis 88.
  • Vollen Vormonat nehmen, mindestens 30 Tage. Kürzere Zeiträume verzerrt das 24-Stunden-Sitzungsfenster.

Die Formel — und welche der beiden Spalten hineingehört

Die Conversion Rate eines Listings ist der Anteil der Besucher, die kaufen:

Conversion Rate (%) = Bestellpositionen ÷ Sitzungen × 100

Beide Zahlen stehen in Seller Central unter Berichte → Geschäftsberichte → Verkäufe und Traffic nach ASIN (Stand August 2026; Amazon benennt Berichte und Spalten gelegentlich um).

Zwei Verwechslungen machen die Zahl unbrauchbar, bevor du sie in eine Euro-Rechnung steckst:

Nicht dasSondern dasWarum
SeitenaufrufeSitzungenEin Interessent erzeugt oft fünf Aufrufe. Der falsche Nenner drückt deine Conversion auf ein Drittel.
SitzungsprozentsatzProzentsatz Bestellpositionen pro SitzungDie erste Spalte zählt Einheiten und kann über 100 Prozent liegen; nur die zweite zählt Käufer.

Wer im Dreierpack verkauft, liest sonst seine Packungsgröße als Überzeugungskraft. Warum die beiden Spalten auseinanderlaufen und was der Quotient aus beiden verrät, steht in was der Sitzungsprozentsatz wirklich zählt. Für alles Weitere hier gilt: Conversion Rate meint Käufer je Sitzung.

Nimm den vollen Vormonat, nicht die letzten sieben Tage. Eine Sitzung ist die Aktivität eines Besuchers innerhalb von 24 Stunden, und je kürzer dein Zeitraum, desto stärker verzerrt dieses Fenster die Zahl.

Von Prozent zu Euro: die zweite Zeile der Rechnung

Ein Prozentsatz ist keine Entscheidungsgrundlage. Ein Monatsbetrag ist einer. Die Umrechnung braucht drei Zahlen, die du auswendig kennst, und eine Zeile:

Umsatz je Monat  = Besucher × Conversion Rate × Preis
Gewinn je Monat  = Umsatz × Marge

Mit einem durchschnittlichen Listing als Beispiel — 780 Besucher im Monat, 4,5 Prozent Conversion, 19,80 Euro, 30 Prozent Marge:

RechnungErgebnis
Bestellungen780 × 4,5 %35,1 im Monat
Umsatz35,1 × 19,80 €695 €
Gewinn695 € × 30 %208 €

Ein einziger Prozentpunkt mehr Conversion sind bei diesen Zahlen 155 Euro Umsatz und 46 Euro Gewinn — jeden Monat, ohne einen Cent zusätzliche Werbung.

Rechne es mit deinen eigenen Zahlen, statt es zu schätzen. Der Rechner nimmt deine Conversion, deinen Preis, deine Besucher, deine Marge und den Bewertungswert deines Listings und stellt daneben, was dieselben Besucher wert wären. Er läuft im Browser; keine deiner Zahlen verlässt deinen Rechner.

Warum dein Zuwachs davon abhängt, wo du heute stehst

Jetzt die Zahl, die keine Formel liefert: der Zuwachs.

Jeder allgemeine Conversion-Rechner im Netz löst das mit einem Eingabefeld — „plus 0,5 Prozentpunkte", „plus 1 Prozentpunkt", „Verdoppelung". Das ist bequem und falsch: Es unterstellt, dass ein schlecht gepflegtes und ein bereits gutes Listing denselben Sprung vor sich haben. Das Gegenteil ist der Fall.

Der Zuwachs ist eine Division, keine Addition:

Zuwachs = Faktor(Zielwert) ÷ Faktor(heute)

Mit den beiden Ankerpunkten von oben — 50 ist der Durchschnitt mit Faktor 1,0 und 90 verdoppelt mit Faktor 2,0, dazwischen linear — ergibt das eine Staffel, in der derselbe Weg immer weniger wert wird. Dieselben fünf Eingaben wie oben, nur der Startwert ändert sich:

Dein Wert heuteZuwachs bis 70–80Conversion danachGewinn heuteGewinn danachPlus je Monat
50 (Durchschnitt)+ 50 bis 75 %6,8 – 7,9 %208 €313 – 365 €+ 104 bis 156 €
60+ 20 bis 40 %5,4 – 6,3 %208 €250 – 292 €+ 42 bis 83 €
70+ 17 %5,3 %208 €243 €+ 35 €
80 und darüber208 €208 €0 €

Drei Dinge stehen in dieser Tabelle, die in keinem Prozentsatz stehen.

Der erste Punkt ist der teuerste — für Amazon, nicht für dich. Von 50 auf 60 gewinnst du 20 bis 40 Prozent, von 70 auf 80 nur noch 17. Nicht weil die Arbeit schwerer wird, sondern weil die offenen Kaufbedenken ausgehen: Wer 30 der 35 Fragen beantwortet, kann höchstens noch fünf gewinnen.

Die Reihenfolge deines Katalogs folgt daraus direkt. Zwei ASINs mit identischem Umsatz sind nicht gleich dringend. Die schwächere trägt den größeren Betrag, und zwar um ein Vielfaches — das ist derselbe Aufwand mit dreifachem Ertrag. Ab welcher Besucherzahl sich die Arbeit an einer einzelnen ASIN überhaupt messen lässt, steht in der Rechnung, ob sich Listing-Optimierung lohnt.

Und die Zahl hat ein Ende. Ab 80 rechnet dieses Modell nichts mehr aus. Ein Rechner, der auch dort noch einen Betrag zeigt, verkauft dir Arbeit statt Ergebnis.

„Plus ein Prozentpunkt" bekommt bei jedem Rechner der Suchergebnisse jeder — das schwächste Listing wie das beste. Für alle außer dem Durchschnitt ist diese Zahl falsch, und zwar in beide Richtungen.

Zähl über die sechs Stationen, wie viele Kaufentscheidungsfragen dein Listing beantwortet. Aus dem Anteil wird dein Wert, aus dem Abstand zum Band 70–80 dein Zuwachs. Erst danach ist die Euro-Zeile mehr als eine Hochrechnung.

Woher die Zielzahl kommt — und warum sie ein Band ist

Der Wert, mit dem du rechnest, darf nicht geschätzt sein, sonst schätzt du auch den Betrag. Deshalb steht hinter der Skala eine feste Arithmetik statt eines Urteils:

SchrittWas passiertErgebnis
1Für jede der 35 Kernfragen wird entschieden: beantwortet das Listing sie sichtbar, ja oder nein35 Ja/Nein-Urteile
2Je Station: 100 × beantwortete Fragen ÷ Fragen der Stationsechs Stationswerte
3Mittelwert der sechs Stationendein Wert von 0 bis 100

Die beiden Ankerpunkte — 50 der Durchschnitt, 90 die doppelte Conversion — sind eine Modellannahme und keine Messung an deinem Konto. Verlässlich ist die Arithmetik davor: Dasselbe Listing bekommt immer denselben Wert, und eine Frage, die du schließt, hebt ihn um einen bekannten Betrag. Genau das macht den Zuwachs überhaupt rechenbar — eine Bewertung nach Bauchgefühl könnte man nicht multiplizieren.

Die Fragen sind die eines Käufers, nicht die eines Textprüfers: Erkennt man sofort, was das Produkt ist? Wird ein konkreter Anwendungsfall gezeigt? Sind Maße, Material und Lieferumfang klar? Ist klar, was der Kunde bekommt — und was nicht? Sechs Stationen, von der Wahrnehmung im Suchergebnis bis zum letzten Kaufargument.

Zwei Regeln machen die Zahl brauchbar, und beide sind unbequem:

Im Zweifel gilt eine Frage als nicht beantwortet. Kein Wohlwollen, keine halben Punkte. Eine freundliche Bewertung würde die Euro-Rechnung nach oben verfälschen, und zwar genau bei den Listings, die am meisten zu gewinnen hätten. Die meisten echten Listings landen deshalb zwischen 35 und 65.

Die Zielzahl ist ein Band von 70 bis 80, nicht die 90. Die Skala reicht weiter als das, was sich erreichen lässt: Ein realistischer Kategorieführer liegt bei 75 bis 88. Wer beim Rechnen 90 einsetzt, rechnet gegen ein Listing, das es in seiner Kategorie nicht gibt — und bekommt einen Betrag, den niemand einlösen kann.

Unter 50 liefe die Gerade gegen null und der Zuwachs gegen unendlich: Ein Listing mit Wert 20 bekäme eine Vervierfachung ausgerechnet, für die es keinen Beleg gibt. Steht dein Listing so weit unten, rechne mit 50 und behandle das Ergebnis als Untergrenze.

Deinen heutigen Wert bekommst du in drei Minuten aus dem freien Listing Checker — Titel und Bullet Points einfügen oder eine ASIN eingeben, ohne Konto. Wie die Prüfung von Hand geht, steht in der Prüfmethode aus 35 Fragen über sechs Stationen.

Was eine gute Conversion Rate ist — und warum die Antwort dir wenig nützt

Die Zahlen, die dazu kursieren, liegen weit auseinander: adference nennt für Amazon eine Spanne von 1 bis 25 Prozent und für betreute Konten 5 bis 10 Prozent; die Auswertungen von Seller Sprite und SalesDuo aus 2026 kommen im Mittel auf 10 bis 15 Prozent, mit Elektronik bei 3 bis 8 und Verbrauchsgütern bei 15 bis 25.

Diese Streuung ist kein Messfehler, sie ist die Aussage: Kategorie und Preis bestimmen die Conversion stärker als dein Text. Ein Benchmark, der beides zusammenwirft, sagt dir über dein Listing nichts.

Für die Rechnung oben brauchst du ihn auch nicht. Sie vergleicht dein Listing mit sich selbst, bei gleicher Kategorie, gleichem Preis und gleicher Besucherzahl. Zwei Vergleiche sind trotzdem brauchbar:

VergleichWas er dir sagt
Deine ASINs untereinander, gleiche Kategorie und Preisklassewelches Listing die Ausnahme ist — und damit den größten Betrag trägt
Dein Listing gegen den Vormonatob deine Arbeit gewirkt hat

Achtung bei fremden Benchmark-Zahlen: Viele stammen aus dem Sitzungsprozentsatz, zählen also Einheiten statt Käufer, und liegen dadurch systematisch höher als deine Käuferquote.

Drei Stellen, an denen diese Rechnung zu viel verspricht

StelleWas schiefgehtWas du stattdessen tust
Zuwachs als Zulage statt als Verhältnis„Plus 2 Prozentpunkte" auf ein Listing, das schon bei 70 stehtStartwert bestimmen, dann dividieren
Umsatz statt GewinnDer Mehrumsatz sieht dreistellig aus, die Marge macht daraus zwei StellenImmer beide Zeilen rechnen, entscheiden nach der zweiten
Zu kurzer Zeitraum14 Tage Sitzungen hochgerechnet — das 24-Stunden-Fenster und Wochentage verzerrenVollen Vormonat nehmen, mindestens 30 Tage

Was von den 156 Euro im Monat tatsächlich übrig bleibt

Der Betrag ist eine Modellrechnung, keine Prognose. Was davon in deinen Zahlen ankommt, verteilt sich auf drei Größen — und zwar zeitversetzt.

Conversion Rate ist die Größe, die sich bewegt, und die einzige, die du sauber messen kannst: Ihr Nenner sind deine Sitzungen, und die ändern sich durch eine Textänderung nicht. Ein bis zwei Wochen nach der Änderung ist sie sichtbar. Wann der Messzeitraum überhaupt beginnen darf, steht in wie du die Wirkung einer Listing-Änderung misst.

Umsatz folgt zwei bis vier Wochen später und fällt in der Praxis größer aus als gerechnet. Der Rechner hält die Besucherzahl in beiden Spalten fest — das ist Absicht, weil sonst zwei Effekte in einer Zahl steckten. Dass ein Listing, das besser konvertiert, auch mehr Besucher bekommt, wäre wahr und würde die Zahl weiter treiben; genau deshalb steht es nicht drin. Vom Gewinn dagegen geht ab, was der Rechner nicht kennt: Retouren, Rabatte, Werbekosten.

Best-Seller-Rank reagiert nicht direkt. Er folgt der Verkaufsgeschwindigkeit, also erst dem, was aus der besseren Conversion an Bestellungen entsteht — vier bis acht Wochen, und nur bei stabiler Entwicklung. Als Erfolgskontrolle für eine Textänderung ist er unbrauchbar.

Was bleibt, ist der Teil der Rechnung, der niemanden etwas kostet: dieselben Besucher, dieselbe Werbung, mehr Käufer. Bei bezahltem Traffic sinken damit die Kosten je Verkauf, ohne dass an der Kampagne etwas geändert wurde — die zweite Hälfte dieser Rechnung steht in Umsatz steigern ohne Werbung.

Diese Rechnung braucht zwei Zahlen je Listing: den Betrag, den es heute verdient, und den Anteil offener Kauffragen. Die zweite findest du in keinem Business Report — SELLRZ bestimmt sie für jede ASIN und sortiert den Katalog danach.

Richtig und falsch, mit Schnelltest

Richtig/Falsch-Illustration: links zwei unterschiedlich gute Listings mit demselben langen Zuwachspfeil, rechts dasselbe Paar mit einem langen und einem kurzen Pfeil

FalschRichtigWarum
Seitenaufrufe als NennerSitzungen als NennerEin Interessent erzeugt mehrere Aufrufe; die Zahl fällt auf ein Drittel
Sitzungsprozentsatz als Conversion lesenBestellpositionen je Sitzung lesenDie erste Spalte zählt Einheiten, nicht Käufer
Denselben Zuwachs für jedes Listing ansetzenZuwachs aus dem Abstand zum Band 70–80 ableitenDer Zuwachs ist ein Verhältnis; bei 70 ist ein Viertel dessen möglich, was bei 50 geht
Mit dem Skalenmaximum 90 rechnenMit dem Band 70–80 rechnenEin realistischer Kategorieführer liegt bei 75–88
Nach Umsatzplus entscheidenNach Gewinnplus entscheidenBei 30 Prozent Marge bleibt weniger als ein Drittel
Den Branchendurchschnitt als Ziel nehmenDie eigenen ASINs vergleichenKategorie und Preis dominieren die Streuung

Nimm deine umsatzstärkste ASIN, hol Sitzungen und Bestellpositionen des Vormonats und rechne: Besucher × Conversion × Preis × Marge. Nimm von diesem Gewinn 17 Prozent — so viel gibt selbst ein bereits gutes Listing noch her. Liegt der Betrag unter dem, was dich zwei Stunden Arbeit kosten, ist diese ASIN nicht deine nächste. Liegt er darüber, war die vorsichtigste Annahme, die du treffen konntest, schon genug.

Was diese Rechnung nicht kann

Sie sagt nicht, was zu ändern ist. Sie beziffert den Abstand, nicht seine Ursache. Welche Station der Kaufentscheidung bei dir bricht, findest du über die sechs Stationen einer Kaufentscheidung.

Sie kennt weder Preis noch Wettbewerb noch Saison. Ein Wettbewerber, der zwanzig Prozent unter dir liegt, ist kein Textproblem, und keine Formel dieser Seite fängt ihn ab.

Sie ist bei kleinen Besucherzahlen nicht überprüfbar. Unter ein paar hundert Sitzungen im Monat kannst du optimieren, aber den Unterschied nicht mehr von Zufall unterscheiden.

Amazon benennt Geschäftsberichte und Spalten regelmäßig um und liefert Werte je nach Marktplatz und Kontotyp unterschiedlich. Alles hier ist der Stand August 2026 — prüf die Spaltenbeschriftung in deinem Konto, bevor du eine Auswertung darauf aufbaust.

Häufige Fragen

Wie berechne ich die Conversion Rate bei Amazon?

Bestellpositionen geteilt durch Sitzungen, mal 100. Beide Zahlen stehen in Seller Central unter Berichte → Geschäftsberichte → Verkäufe und Traffic nach ASIN. Nimm die Spalte „Prozentsatz Bestellpositionen pro Sitzung" — sie zählt Käufer. Der Sitzungsprozentsatz daneben zählt Einheiten. Beide Spalten stehen nebeneinander — deshalb passiert die Verwechslung so oft.

Sitzungen oder Seitenaufrufe im Nenner?

Sitzungen. Ein Interessent erzeugt oft fünf Seitenaufrufe, bevor er kauft; mit dem falschen Nenner rechnest du deine Conversion auf ein Drittel herunter. Eine Sitzung ist die Aktivität eines Besuchers innerhalb von 24 Stunden, ein Seitenaufruf ein einzelner Aufruf der Detailseite.

Was ist eine gute Conversion Rate bei Amazon?

Die Spannen liegen weit auseinander: 1 bis 25 Prozent über alle Kategorien, 5 bis 10 bei betreuten Konten, Elektronik 3 bis 8, Verbrauchsgüter 15 bis 25. Kategorie und Preis bestimmen die Conversion stärker als dein Text — ein zusammengeworfener Benchmark sagt dir über dein Listing nichts.

Wie viel mehr Conversion ist realistisch?

Das hängt davon ab, wo dein Listing heute steht. Bei einem durchschnittlichen Listing sind 50 bis 75 Prozent mehr Käufer drin, bei einem guten noch 17 Prozent, ab Bewertungswert 80 rechnet das Modell nichts mehr aus. Deinen heutigen Wert bestimmst du über die Prüfmethode aus 35 Fragen.

Was bringt ein Prozentpunkt mehr Conversion in Euro?

Bei 780 Besuchern, 19,80 Euro Preis und 30 Prozent Marge sind es 155 Euro Umsatz und 46 Euro Gewinn — jeden Monat, ohne zusätzliche Werbung. Rechne mit deinen eigenen vier Zahlen: Besucher × Conversion × Preis, dann mal Marge. Entschieden wird nach der zweiten Zeile.

Welchen Zeitraum nehme ich?

Den vollen Vormonat, mindestens 30 Tage. Eine Sitzung ist ein 24-Stunden-Fenster; je kürzer dein Zeitraum, desto stärker verzerren dieses Fenster und die Wochentage die Zahl. Vergleiche nie Tages- gegen Wochenwerte — siehe was der Sitzungsprozentsatz wirklich zählt. Bei Produkten mit langer Bedenkzeit sind Wochen die kleinste sinnvolle Einheit.

Warum wird der Zuwachs kleiner, je besser mein Listing ist?

Weil die offenen Kaufbedenken ausgehen. Wer 30 der 35 Kernfragen beantwortet, kann höchstens noch fünf gewinnen — nicht die Arbeit wird schwerer, der Vorrat wird kleiner. Daraus folgt die Reihenfolge deines Katalogs: Bei gleichem Umsatz trägt die schwächere ASIN den größeren Betrag.

Warum SELLRZ hier sinnvoll ist

Für eine ASIN ist das eine Dreisatzrechnung mit einem Blick in den Business Report.

Bei vierhundert ASINs kippt die Aufgabe: Du brauchst für jedes Listing den Bewertungswert und die Kennzahlen desselben Zeitraums, sonst kannst du die Beträge nicht nebeneinanderlegen — und ohne diese Reihenfolge arbeitest du die Liste von oben nach unten ab statt vom größten Betrag nach unten. SELLRZ bewertet jede Listing-Fassung über dieselben 35 Fragen, legt die Kennzahlen daneben und sortiert den Katalog nach dem, was eine Änderung dort wert wäre. Was eine Agentur für dieselbe Arbeit im Monat aufruft, steht im Vergleich mit dem Agenturmodell.

Zugang anfragen7 Tage kostenlos

Quellen

  • Amazon Seller Central — Geschäftsberichte, „Verkäufe und Traffic nach ASIN": Spaltendefinitionen zu Sitzungen, Seitenaufrufen, Bestellpositionen und den beiden Prozentspalten (Stand August 2026; Bezeichnungen ändern sich)
  • adference — Conversion Rate bei Amazon: Formel und Benchmarkspannen 1–25 Prozent, betreute Konten 5–10 Prozent (abgerufen 26. August 2026)
  • Kategoriebenchmarks 2026 von Seller Sprite und SalesDuo: Mittel 10–15 Prozent, Elektronik 3–8, Verbrauchsgüter 15–25

Wachstumstweak: der Betrag gehört in die Katalogliste

Eine Liste mit Conversion-Werten sortiert nach dem, was am schlechtesten aussieht — nicht nach dem, was am meisten bringt. Ein Listing mit 2 Prozent Conversion und 40 Besuchern steht darin über einem mit 5 Prozent und 3.000.

Vier Zahlen, die du hast, mal einer, die du aus dem Abstand zum Band ableitest. Sortier den Katalog danach, und die Reihenfolge für das nächste Quartal steht — ohne Diskussion, weil in der Spalte Euro steht.

CTA: Wenn du das auch machen willst, nutze SELLRZ für dein Amazon-Wachstum. Bewertung und Kennzahlen je Listing in einer Ansicht, und eine Reihenfolge, die sagt, welche ASIN als Nächstes dran ist. Trag dich für eine Demo ein.

Das gilt auch für deine Angebote.

Wir nehmen ein echtes Produkt aus deinem Katalog und zeigen dir, wo die Punkte liegen.

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